06.000,00 €

 

NETZWERK AUTORENRECHTE

Informationsnetzwerk und verbandsübergreifende Interessensvertretung für Autoren und Autorinnen

In den ersten beiden Jahren unseres Bestehens konnten wir mit unseren Spendeneinnahmen dem Netzwerk Autorenrechte (NAR) beim Aufbau der Website helfen und damit die weiteren Ziele des Vereins – zu Fragen des Urheberrechts, Urheberpersönlichkeitsrechts und Entwicklungen des gedruckten Buches und seiner Schöpfer und Schöpferinnen – fördernd tätig werden.

Außerdem haben wir Veranstaltungen auf der Frankfurter Buchmesse und der Leipziger Buchmesse gefördert, wie etwa öffentliche Paneldiskussionen zur Sichtbarkeit von Frauen in der Literaturkritik, zu Fragen des Urheberrechts und weitere literaturrelevante Themen.
Seither gehört die ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder des Netzwerk Autorenrechte zu unserem kontinuierlichen Förderungsportfolio. Gefördert wurden u.a. die Projekte #Frauenzählen, AG E-Lending und Bibliotheken, Honorarumfragen sowie auch Übersetzungen relevanter Themen, die maßgeblich zur Vielfalt der deutschsprachigen gedruckten Literatur beitragen.

Das Netzwerk Autorenrechte
Das in 2016 in Berlin und auf Initiative der Schriftstellerin Nina George von neun Verbänden gegründete Netzwerk Autorenrechte vereint heute 16 Interessensvertretungen, Vereine und Verbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die rund 15.500 Schriftstellerinnen, Autoren und Übersetzerinnen repräsentieren, und deren ehrenamtliche Vorstände sich regelmäßig zu aktuellen Themen rund um den Buchbetrieb austauschen, beraten und gemeinsame Aktionen oder Messe-Auftritte organisieren.

Darüber hinaus treten die Vertreter und Vertreterinnen des Netzwerk Autorenrechte regelmäßig mit nationalen wie internationalen Branchenbeteiligten und politischen Entscheidungsträgern in Dialog, um sicher zu stellen, dass bei allen Belangen die Perspektive der Autoren und Autorinnen, als Quelle der gesamten Wertschöpfungskette der Buchwelt, mitberücksichtigt werden.
Im Jahr 2020 stellte das Netzwerk Autorenrechte eine Stellungnahme zum Neustart Kultur-Paket der Bundesregierung zusammen, ergänzt mit einer aktuellen Bestandsaufnahme zur Lage für den Buchsektor in Pandemie-Zeiten sowie einem 12-teiligen Maßnahmenkatalog zur Unterstützung der freien Autorinnen und Übersetzer. Mehrere dieser Maßnahmenimpulse finden sich in den am 10.7.2020 vorgestellten Förderpaketen des Deutschen Literaturfonds und des Deutschen Übersetzerfonds wieder.
Regelmäßig adressiert das NAR gemeinsame Anliegen an die Branche, Öffentlichkeit und an die Politik, um den Schutz und die Durchsetzung von Autorenrechten anzumahnen - etwa innerhalb eines Offenen Briefes an die Bundesregierung zu geplanten KI-Grundverordnung der EU, oder innerhalb von Konsultationsantworten des Bundesministeriums der Justiz (BMJ), oder durch aktive Teilnahme an politischen Prozessen wie innerhalb des Runden Tisches zum E-Lending der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) oder des Fachgespräches Urheberrecht im Jahr 2025 im Bundeskanzleramt. Mitglieder des NAR sind Verwaltungsräte der VG Wort, Delegierte in PLR International, vertreten die Interessen der Autor:innen bei der WIPO oder als geladene Expert:innen im Bundestag und der Europäischen Kommission. Die Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie, E-Lending, die Auswirkungen von KI in der Buchbranche, Honorare, Meinungsfreiheit und Bibliodiversität sind Themen, für die sich das NAR mit einer Stimme für Autor:innen und Übersetzer:innen engagiert.

Mehr dazu: www.netzwerk-autorenrechte.de